Gebäudebestandsmessung


Digitale Gebäudeaufnahmen

unter Grundrissaufnahmen versteht man horizontale oder vertikale Schnittflächen der Geschosse von Gebäuden in einer festgelegten Schnittebene
Die Schnittebenen müssen unter Beachtung der Struktur des Gebäudes und des Verwendungszweckes des Gebäudeschnittes festgelegt werden
Es sind geeignete Maßstäbe für die grafische Darstellung zu wählen
Zusammengehörige Bestandsunterlagen sollten auf der Grundlage einer einheitlichen Koordinatenbasis und Layerstruktur hergestellt werden.

Vorgehensweise einer Gebäudeaufnahme

Verformungsgetreues Aufmaß mit geodätischen Arbeitsprinzipien.
In einem gebäudebezogenen Koordinatensystem.
Bei Einsatz moderner Technologien (Lasertheodolit) unter Ausnutzung des digitalen Datenflusses.
In größtenteils örtlicher rechnergestützter Kartierung im Anblick des aufzumessenden Details.
Laserscanning - wenn die Notwendigkeit gegeben ist.

Weiterverwendung aktueller, digitaler Gebäudedaten

Als Bestandsnachweis von Bauausführungen und Kontrolle der geometrischen Genauigkeit.
Zur Zustandsdokumentation und Planungsgrundlage bei der Sanierung von Denkmälern und Altbauten.
Als Grundlage für Gebäudebewirtschaftung (FM)
Als Voraussetzung für eine qualifizierte Wohn- und Mietflächenermittlung.

Beispiele aus der Praxis:


Die schwarz dargestellte Gebäudeaufnahme wurde durch ein Architekturbüro erstellt, das für die örtlichen Vermessungsarbeiten Studenten eingesetzt hat.
Bei der rot dargestellten Gebäudeaufnahme handelt es sich um das gleiche Gebäude, das diesmal von einem Vermessungsbüro ausgemessen wurde.

Flächenberechnungen nach DIN und GIF


Flächenberechnungen nach DIN und GIF


Lageplan zum Antrag auf Abgeschlossenheit


(C) 2008 - Vermessungsbüro Dipl.-Ing. E. Meßmer

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