Troja
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Grimmaer Geodät am Ort des hölzernen Odysseus-Pferdes. |
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Odysseus, Paris und Helena. Namen antiker Sagenfiguren, die allesamt zusammengefasst werden können unter Troia, jener legendären Stadt aus der griechischen Mythologie. Auch auf Eberhard Meßmer wirkt dieser Name noch immer faszinierend, obwohl er schon seit 13 Jahren beruflich mit Troia zu tun hat. Der Diplom-Ingenieur aus Grimma ist verantwortlich für die Vermessung der Ausgrabungsstelle. |
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Schon seit 1981 war Meßmer in der Türkei, wo Troia heute zu finden ist, tätig. Der gebürtige Schwabe leitete damals 100 Kilometer nördlich von Ismir die Vermessung bei der Ausgrabung von Pergamon, nach dem das altertümliche Pergament-Papier benannt ist. Drei Jahre später begannen die Arbeiten nahe der Stadt Ganakale, wo Heinrich Schliemann im vergangenen Jahrhundert die sagenumwogene Stadt entdeckt hatte. "Die Teams haben sich gegenseitig besucht", erinnert sich Meßmer. So habe er auch Manfred Korfmann, Ausgrabungsleiter von Troia kennengelernt. |
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Dieses hatten die Archäologen Schliemann und Wilhelm Dörpfeld mit alten Mitteln erstellt, die Genauigkeit lobt der Wahlgrimmaer heute noch. Es sei, schrieb Meßmer in einer Publikation, "in Anbetracht der damaligen Möglichkeiten hervorragend." |
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Bei diesen Gesprächen ging es natürlich um das Entdeckte, aber auch um die Legenden, die sich um Troia ranken. Die zehnjährige Belagerung durch die Griechen und Odysseus' List, die Stadt mit einem riesigen hohlen Pferd einzunehmen, ist natürlich die berühmteste, niedergeschrieben in Homers "Ilias". |
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Die Schlacht um Troia brachte den ganzen Olymp ins Wanken, alle Götter waren interessiert am Schicksal der Stadt. Die griechischen Götter sind in Vergessenheit geraten, die Arbeiten von Meßmer und seinen Kollegen beschäftigen dagegen in unserer Zeit nicht nur Forscher, sondern auch Troia- Freunde, die schon immer fasziniert waren von einer der berühmtesten Stätten des Altertums. |
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Besonders bei denjenigen, die überall auf der Welt der Faszination Troias erlegen sind, möchte sich Meßmer herzlichst bedanken. Viele der Forschungen wären ohne die großzügigen Spenden gar nicht möglich gewesen. (Text: Johannes Franz) |
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(C) 2008 - Vermessungsbüro Dipl.-Ing. E. Meßmer |
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